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Willehad

Dieter Fabricius


Die Grönauer Kirche und ihr Schutzpatron

1. Einleitung

St. Willehad aus dem Altarbild des Bremer DomsDer Name einer Kirchengemeinde hat im Alltag des Gemeindelebens in der Regel keine besondere Bedeutung. Irgendwann einmal ist er gewählt worden. In Groß Grönau ist es der Name St. Willehad. Genau genommen war Willehad damals der Schutzpatron (Schutzheilige) dieser Kirche. Es war im Hochmittelalter üblich, den einzelnen Kirchen solche Heiligen zuzuordnen. Ist der Name St. Willehad und die damit verbundene Person Zufall, Verheißung oder Verpflichtung? Diese Frage soll im Mittelpunkt unserer Betrachtung stehen.

 

2.1 Die Gründung der Grönauer Kirche

Die Grönauer Kirche ist am Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet worden. Eine Gründungsurkunde gibt es nicht mehr. Auch kann das genaue Jahr der Gründung nicht mehr ermittelt werden. Die Grönauer Kirche wird zum ersten Mal im Jahre 1230 im Zehntregister des Ratzeburger Bischofs erwähnt.Prange, der die Siedlungsgeschichte des Landes Lauenburg sehr gut dargestellt hat, führt dazu aus: "Grönau ist im ZR (Zehntregister), ...nicht als eigenes Kirchspiel kenntlich gemacht; dass es ein solches war, ergibt sich nicht nur aus dem Text des ZR ..., und der Tatsache, dass alle folgenden Dörfer später zum Kirchspiel Grönau gehörten ..., sondern auch daraus, dass sie in einer Reihenfolge genannt werden, die einen Kreis um den Mittelpunkt Grönau beschreibt, was bei Zugehörigkeit zu Krummesse unverständlich wäre."2 Dass Grönau beim Erstellen des Zehntregisters noch nicht eigenständig aufgeführt, sondern im Kirchspiel von Krummesse erwähnt wird, lässt m. E. darauf schließen, dass die Gründung der Grönauer Kirche wahrscheinlich unmittelbar zuvor erfolgte.

Das Lauenburgische Gebiet hatte sich zuvor in einem Abwehrkampf gegen die westslawischen Polaben befunden. Das von Erzbischof Adalbert um 1060 gegründete Bistum Ratzeburg wurde kurz nach dessen Gründung in dem Slawenaufstand von 1066 vernichtet. Alle begonnenen kirchlichen Einrichtungen wurden zerstört. Erst nachdem 1139 die Holsten über die Polaben gesiegt hatten, wurde der Lauenburgische Raum wieder von einem deutschen Stamm beherrscht. Es setzte nun der endgültige Prozess der deutschen Besiedlung und der christlichen Mission ein. Die Pfarrorganisation der Lauenburgischen Kirchen wurde von der Ratzeburger St. Georg-Kirche aus in die Wege geleitet. Von dort wurde das Gebiet in einzelne Kirchspiele aufgegliedert.3

2.2 Der mittelalterliche Patronatsherr

Alle Kirchen des Gebietes erhielten, wie gesagt, einen Schutzpatron. Noch heute haben die Kirchen im nordlauenburgischen Raum entsprechende Namen bzw. Traditionen: St. Georgsberg Ratzeburg, Maria-Magdalena-Kirche Berkenthin, St. Johannes Krummesse, St. Marien Siebenbäumen, St. Willehad Groß Grönau usw.

Grönau war im Hochmittelalter ein Kirchdorf. Es bestand im Jahre 1230 u.a. aus 12 Hufen. Der Ratzeburger Bischof stattete die Grönauer Kirche mit einer Aussteuer aus, nämlich mit dem Zehnten von 4 Hufen. Somit war er auch der Patronatsherr, denn eine Kirche wurde immer vom Patronatsherrn ausgestattet.4 Sie bekam fast die ganze Zehnthälfte des Dorfes als Einkommen, die eigentlich dem Bischof zustand. Ihr Einkommen wurde noch aus der Dotation ihrer eigenen Hufe erhöht.5 Damit war ihre wirtschaftliche Existenz gesichert. Diese war nach dem kanonischen Recht eine Bedingung für die Kirchengründung.6

Für das Problem der Namensgebung ist die Frage nach dem Patronatsherrn nicht entscheidend, denn diese erfolgte immer durch den Bischof.

3. Das Leben des Willehad

Wer war nun der Heilige, dessen Namen man der nördlichsten Gemeinde des Lauenburgischen Gebietes zuordnete? War es Zufall oder Absicht, an diese Stelle diesen Schutzpatron zu setzen?

Um diese Fragen zu beantworten, muss man noch einmal über 450 Jahre in die Geschichte zurückgehen. Willehad war Angelsachse aus dem Raum der Stadt Yorck (Northumbria). Er wurde um 735 geboren. Er wurde Mönch und erhielt früh die Priesterweihe. Danach ging er wie viele seiner Glaubensbrüder auf das europäische Festland zur Heidenmission.

Hierin ist vor allem ein Akt der Askese zu sehen. Um möglichst schroff mit der Welt zu brechen, wanderten viele Mönche in die Ferne; dort wurden sie häufig zu Missionaren. Die angelsächsischen Mönche galten als gebildet und vor allem als absolut treu und ergeben gegenüber Rom. Ihr bedeu-tendster Vertreter war Bonifatius.

Willehad kam zunächst nach Dokkum (heute Niederlande). Bei der Friesenmission im Raum von Groningen soll er dem Tode nur durch ein Gottesurteil entgangen sein. Sein Missionseinsatz wurde am Hof Karls des Großen bekannt. Ab dem Jahre 780 widmete sich Willehad der Sachsenmission. Ihm wurde vom fränkischen König der Gau Wigmodia zugewiesen (das Gebiet um Bremen). Er predigte dort das Christentum und ließ kleine Holzkirchen errichten. Ais im Jahre 782 unter Widukind der Sachsenaufstand losbrach, floh Willehad in südlich gelegene Gebiete. Er entschied sich schließlich, eine Pilgerreise nach Rom durchzuführen und setzte dies auch in die Tat um. Vom Papst zur weiteren Mission ermutigt, ging Willehad zunächst ins Kloster Echternach (heute Luxemburg). Ende 784 suchte Willehad Karl den Großen im Sauerland auf. Dieser setzte ihn wieder als Organisator der Kirche im Raum Wigmodia an der Unterweser ein. Als Anerkennung seiner Arbeit ließ Karl der Große ihn am 13. Juli 787 in Worms zum Bischof weihen. Nunmehr Bischof Willehad weihte am 1. November 789 den Dom zu Bremen als seinen Bischofssitz ein. Willehad soll sehr asketisch gelebt haben: kein Verzehr von Fleisch, kein Trinken von Wein oder Met. Er soll sich nur von Brot, Honig, Gemüse und Obst ernährt haben. Außerdem soll er sehr fromm gewesen sein, viel in der Bibel gelesen und täglich einen oder mehrere Psalmen gesungen haben.

Kurz nach der Weihe des Domes machte er eine kurze Reise durch sein Bischofsgebiet. In Blexen ergriff ihn ein Fieber. Seine Begleiter erkannten den ernsten Zustand und jammerten über den bevorstehenden Verlust. Am 8. November 789 verstarb Willehad, ohne nach Bremen zurückgekehrt zu sein. Sein Leichnam wurde nach der Überführung in Bremen feierlich beigesetzt.7

4. Seine Verehrung als Heiliger

Im Jahre 845 wurde das neu gegründete Erzbistum Hamburg von den Wikingern zerstört. Der Hamburger Erzbischof Ansgar wurde nun Bischof von Bremen; bzw. wurde das Erzbistum Hamburg-Bremen durch Zusammenlegung begründet. Da die Bremer Bevölkerung in Panik vor den Wikingern zu fliehen drohte, besann sich Ansgar auf den treuen Willehad. Er ließ seine Gebeine in den umgebauten Dom verlegen und pries seine Leistung als Bischof.

Ansgar hatte außerdem das Glück, dass wohl im Kloster Echternach ein Biograph das Leben des Willehad zu Papier brachte.8 Willehad wird in dieser Vita als mittelalterlicher Heiliger dargestellt, wobei Wirklichkeit und Legende oft unentwirrbar miteinander verwoben sind.

Ansgar wollte dem ersten Bischof von Bremen ein Denkmal setzen und betrieb seine Verehrung als Heiliger. Er sammelte Berichte von Wundern, die an Willehads Grab geschehen sein sollen. 34 Wunder wurden aufgelistet.9 Ansgar schrieb zu der Wundersammlung ein Vorwort. Es sind hauptsächlich Blinde und Lahme, die an Willehads Grab geheilt worden sein sollen. Die Heiligenverehrung erfolgte traditionsgemäß nämlich am Grab.10

Willehad wurde tatsächlich von der Kirche als Heiliger verehrt. Eine Heiligsprechung im heutigen Sinne gab es damals nicht. Seine Pionierarbeit im Bremer Bistum und die Wunder, die an seinem Grab geschehen sein sollen, haben ihn dafür prädestiniert.

5. Willehad - ein Programm?

Als 400 Jahre später die Grönauer Kirche errichtet wurde, musste sie, wie es damals üblich war, einen Schutzpatron bekommen. Es war bestimmt kein Zufall, dass man ausgerechnet an die nördliche Spitze des Lauenburgischen Gebietes einen Heiligen setzte, der seinerseits im Norden mit Erfolg missioniert hatte. Willehad war zwar nie nördlich der Elbe gewesen, doch arbeitete er sein Leben lang für die Mission im Norden. Er hatte sich am Ende des 8. Jahrhunderts im Kampf gegen die heidnischen Friesen und Sachsen bewährt und das Christentum durchgesetzt. Auch im Lauenburgischen Gebiet mussten sich die Christen des 12. und 13. Jahrhunderts gegen einen heidnischen Stamm, den der Polaben, durchsetzen. Bei dem Bau der Grönauer Kirche war die Angst vor heidnischen Übergriffen sicher noch nicht ganz gewichen.

Auf jeden Fall werden die beiden mittelalterlichen Texte in Ratzeburg bekannt gewesen sein, in denen Willehads Leben dargestellt wird, bzw. über die angeblichen Wunder an seinem Grab berichtet wird.11

Sehr wahrscheinlich war und möglicherweise ist in der Grönauer Kirche eine Reliquie des Willehad vorhanden. Sein Leichnam lag, wie gesagt, im Bremer Dom. Vielleicht hatte man eine Reliquie oder irgendwelche anderen Gegenstände aus seinem Besitz in Grönau. Vielleicht hat der Ratzeburger Bischof einen entsprechenden Gegenstand aus Bremen herschaffen lassen.12 Das müssen Spekulationen bleiben, weil über die mittelalterliche Kirche in Grönau so gut wie nichts überliefert ist. Ich halte eine Willehad-Reliquie in Grönau aber für naheliegend. Vielleicht ist eine Reliquie beim Errichten des Altars unten in den Altar hineingelegt, bzw. unter den Altar gelegt worden?!

Der älteste Hinweis auf Willehad in der Groß Grönauer Kirche findet sich auf einer der drei Glocken. Auf der Glocke von 1497 steht u.a.: "Sancte willehade ora pro nobis."13 Des Weiteren steht auf derselben Glocke (auf der gegenüberliegenden Seite): "Sca katerina virgo."14 Heißt das, dass ursprünglich zwei Heilige der Grönauer Kirche zugeordnet worden waren? Jedenfalls hat sich nur der männliche Heilige, Willehad, durchgesetzt. Die heilige Katharina ist offensichtlich nach der Reformation in Groß Grönau nicht mehr erwähnt worden.

Im Landesmuseum Schloss Gottorf und im Kreismuseum Ratzeburg befinden sich noch einige kunsthistorische Gegenstände aus der Grönauer Kirche. Diese lassen aber keine Rückschlüsse auf Willehad oder Katharina zu.

6. Willehad nach der Reformation

Der erste Beleg für das Patronat des Willehad in Grönau findet sich im Visitationsbericht des Herzogtums Lauenburg aus dem Jahre 1581: "Patronus S. Wilhadus".15 Weiter wird das Patronatsrecht angegeben: "Jus patronatus, gehorch dem fürstlichen Huse Niedersachßen ".16 Das stimmt überein mit folgender Inschrift auf der prachtvollen Kanzel von 1602 in der Grönauer Kirche: " Vonn Gottes Gnaden Frantz Erdtmann Hertzog zu Sachsen Engem und Westphalen ".17 Diese Inschrift sowie der Vermerk im Visitationsprotokoll belegen, dass Fürst Frantz Erdtmann nach der Reformation das Patronatsrecht innehatte. Bei der Gründung der Kirche war der Ratzeburger Bischof noch der Patronatsherr.18

Die Heiligenverehrung hatte mit der Reformation in den lutherisch reformierten Gebieten allgemein aufgehört. Klöster wurden geschlossen. Die Landesherren übernahmen als summi episcopi formal die Spitze der lutherischen Kirchen. Willehad wird nach ein bis zwei Generationen in Grönau in Vergessenheit geraten sein. Im Inneren der Kirche wurden Altar, Kanzel und Taufbecken erneuert (nur der alte Taufstein aus dem Mittelalter blieb zusätzlich da). Falls sichtbare Einrichtungsgegenstände von oder über Willehad in der Kirche gewesen waren, so waren sie nach der Reformation offensichtlich nicht mehr da. Die Menschen bekamen eine erneuerte christliche Lehre und eine völlig andere Liturgie im Gottesdienst. Auch ist die Tradition der Heiligenverehrung im Volk all-mählich verschwunden.

7. Die ev.-luth. Kirchengemeinde Groß Grönau und St. Willehad

Heute sind nur noch die Inschrift auf der Glocke von 1497, die Erwähnung in dem Visitationsbericht von 1581 und der Name "St. Willehad-Kirche" in Groß Grönau von Willehad übrig geblieben. Die Namensgebung war für die alte Kirche ein Routinevorgang, denn jede neu gebaute Kirche bekam einen Schutzpatron. Der damalige Ratzeburger Bischof wird den Namen gewählt und die Kirche dann an einem 8. November, dem Todes- und Heiligentag des Willehad, ca. im Jahre 1225 in einer feierlichen Messe geweiht haben.19

Willehad war und ist der Schutzpatron vieler Kirchen. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Niederlanden und in Dänemark. Es sollen ca. 25 Gemeinden sein, die seinen Namen tragen.

Für die katholischen Gemeinden mit seinem Namen hat sich an der Heiligenverehrung im Prinzip nichts geändert. Nach wie vor ist es dort üblich, Heilige um Fürsprache zu bitten. Sie werden als Mittler zu Gott angesehen. Ihr Lebensideal gilt so manchem Gläubigen noch als Richtschnur und Vorbild, da die Heiligen in der Leidenstradition Jesu Christi stehen. Sie sollen die Gläubigen aber auch vor den Gefahren in der Welt beschützen, da sie durch ihre guten Taten einen Vorrat an Seligkeit übrig haben.

In der evangelischen Kirchenpraxis spielt die Heiligenverehrung keine Rolle mehr. Hier steht allein Christus im Mittelpunkt.

Falls man auf evangelischer Seite sich wieder mit den "Heiligen" näher beschäftigen sollte, könnte auch Willehad von Interesse sein. Z.B. bedeutet sein Name von der Wortbedeutung her sinngemäß: Kämpfer mit Willen. Er war ein kluger Christ, der die Botschaft mutig auch in Krisen verkündigt hat. Er hat Neuland betreten und sich selber persönlich bescheiden verhalten. Man kann seine Zusammenarbeit mit den damaligen Politikern (Fürsten) und Kirchenfürsten als geschickt, klug und glücklich bezeichnen.

Diese Aspekte eines mittelalterlichen Mönchsbischofs sind eigentlich auch heute noch aktuell. Eine herkömmliche Heiligenverehrung ist für evangelische Christen nicht mehr möglich. Aber eine Rückbesinnung auf erste Missionare der Kirche kann interessant sein, damit wir heute mehr Orientierung für die Probleme unserer Zeit finden. Vielleicht ist es doch kein Zufall, dass Willehad auch mit der Grönauer Kirche auf Dauer verbunden bleibt.

Quellen und Literatur

Dieser Text wurde in veränderter Form zuerst veröffentlicht in: Lauenburgische Heimat, Zeitschrift des Heimatbundes und Geschichtsvereins Herzogtum Lauenburg, Dieter Fabricius, Die Grönauer Kirche und ihr Schutzpatron, Ratzeburg 1996, Neue Folge Heft 143, 95-100.

Vita Willehadi, in: Acta sanctorum, Johannes Bolland (Hg.), Nov. VIII!, Brüssel 1910, 835-851, deutsch: Das Leben des Bischofs Willehad, in: J.C.M. Laurent (Hg.). Die Geschichtsschreiber der deutschen Vorzeit VIII. Jahrhundert 3.Bd., Berlin 1856, 1-31.

Miracula, Text folgt jeweils im Anschluss an die Vita.

Zehntregister des Ratzeburger Bischofs von 1230, in: MUB I.Bd., Schwerin 1863, Text 375.

Protokoll der Generalkirchenvisitation im Herzogtum Lauenburg aus dem Jahre 1581, LAS 218 Nr. 653.

Ines Brandt, Ein Atlas der mittelalterlichen Glocken in Schleswig-Holstein von den Anfängen bis 1530, (Magisterarbeit), Kiel 1990 (unveröffentlicht).

Theodor Hach, Lübecker Glockenkunde, Veröffentlichungen zur Geschichte der Freien und Hansestadt Lübeck, Bd.2, Lübeck 1913, 119-121.

Dimitrij Jegorov, Die Kolonisation Mecklenburgs im 13. Jahrhundert Bd.II, Der Prozess der Kolonisation, Breslau 1930.

Peter Manns (Hg.), Die Heiligen in ihrer Zeit, Bd.l. Mainz 1966.

Gerlinde Niemeyer, Die Herkunft der Vita Willehadi, in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters XII.Jg., Köln/Graz 1956, 17-35.

Wolfgang Prange, Siedlungsgeschichte des Landes Lauenburg im Mittelalter, Neumünster 1960.

Herbert Schwarzwälder, Berühmte Bremer, München 1972: Willehad.

Des weiteren liegen mir Dehio, Erzbistum Hamburg-Bremen; Schmaltz, Mecklenburg; Feilcke, Kirchenvisitation; Schmidt, Willehad; Kähler, Bistum und Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte Bd. 1 u. 2 vor.

Fußnoten

1  Vgl. Zehntregister, MUB I. Bd., Text 375.
2  Prange 61 Anm. 36.
3  Vgl. ebd. 56-112.
4  Vgl. ebd. 93.
5  Vgl. die Angaben von Jegorov 102 ff. und Prange 77-112.
Vgl. Prange 77.
7  Vgl. Schwarzwälder 11-16.
8  Vgl. Vita Willehadi. Über die Herkunft dieser Vita vgl. Niemeyer 17-35.
9  Vgl. Miracula, (s. Literaturliste).
10 Vgl. Manns 29 f.
11 Vgl. Anm. 8 u. 9.
12 Vgl. dazu Schwarzwälder 16. Schwarzwälder berichtet nichts konkret über Grönau. Er schreibt allgemein: "Auch trug er (Bischof Ansgar) offenbar manches zusammen, was Willehad einst hinterlassen hatte, Krummstab, Becher, Rock, Meßbuch und Handschriften.
     Reliquien des Körpers wurden später in einem silbernen Schrein im (Bremer) Dom, aber auch in mehreren anderen Kirchen zwischen Mosel (Echternach), Westfalen, Holland und Dänemark verwahrt."
13 S. Glocke in der St. Willehad-Kirche von 1497 und Hach, Lübecker Glockenkunde, 119-121;
     Dt.: "Heiliger Willehad bitte für uns."
14 S. ebd. und Hach, 120; Dt.: "Heilige Jungfrau Katharina"[von Alexandrien].
15 LAS 218 Nr. 653, 93. Protokoll der Generalkirchenvisitation im Herzogtum Lauenburg von
    1581.
16 Ebd.
17 Inschrift auf der Grönauer Kanzel.
18 Vgl. oben 2.2.
19 M.E. ist die Kirchengründung nicht so früh anzusetzen wie Prange, 100, der diese dort vor
    1204 datiert.; vgl. oben 2.1.

 

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